Pressestimmen: Und wenn sie nicht gestorben sind...
Das Leben hat die alten Sandkastenkumpels Ritchie und Kurt an entgegengesetzte Pole gespült: der eine facebookabhängiger Versicherungsmakler, der andere verhuschter Tierpfleger. Was für eine Combo! ...Dafür hat der Märchen-Abend der beiden zu viel Charme und Esprit. Wenn die zwei im Wald Verirrten überm Lagerfeuer zu schmissigen Loslass- und Split-up-Songs die rituelle Verbrennung von Devotionalien der Ex begehen, hat das nicht nur kathartische Wirkung für die beiden, sondern auch eine humorige auf den Betrachter.
Aus 'That"s amore!' wird 'Wenn der Bus dich erwischt und über dich drüber zischt, will ich singen!' Fein.
Schauspielern können sie ebenso: Riese, Zwerg, Hase und Igel oder sturztrunkenes Rotkäppchen ('Wie der Sekt'): alle gut getroffen.
Happy end gibt"s obendrein: der eine mit der guten Fee, der andere mit der sexy Hexe. Und die Moral von der Geschicht?
Wenn nix mehr happy ist: loslassen!
(
Thomas Becker / Süddeutsche Zeitung)
Das Publikum erwartet unter dem Titel „Und wenn sie nicht gestorben sind . . .“ eine grenzgeniale Märchenstunde…was dabei herauskommt, ist ein großartiger Abend mit Lagerfeuerromantik und Slapstick, der beweist, dass die sogenannte Kleinkunst ein ganz großes Kunststück sein kann. Und dass Männergespräche auch Frauen die Tränen in die Augen treiben können – vor Lachen.
( Mathias Ziegler / Wiener Zeitung)
Mit viel Liebe zum Detail schlüpfen die Kabarettisten blitzschnell von einer Rolle in die andere. Mit Faszination verfolgt man, wie Mimik, Gestik und Sprache jede Figur einzigartig machen…
Regisseur Peter Wustinger hat das junge Duo auf Perfektionismus gedrillt, dass der Zuseher aus dem Staunen (und Lachen) kaum herauskommt. Nach eineinhalb Stunden gipfelt der Humor in einem Medley von Liedern (begleitet mit Ukulele), bei dem man auch den Darstellern ansieht, dass sie am liebsten laut loslachen würden.
(Veronika Schmidt / Die Presse)
Ein unglaublich facettenreiches Schauspiel das die beiden (Clini)Clowns in ihrem Stück abliefern, indem sich der „böse“ Wolf mit schweizer Akzent, Zwei grantelnde schienbeintretende Zwerge und eine verführerische Hexe bei den beiden Wanderern auf höchst vergnügliche weise in den Weg stellen. Für freunde des gehobenen Kabaretts ist ein Abend mit BlöZinger ebenso zu empfehlen wie für Genießer des puren Slapstick.
Nach der rituellen Foto Und BH-Verbrennung blödeln unsd schauspieln sich die Beiden von einer unmöglichen Situation in die Nächste, ohne dabei jemals platt oder aufgesetzt zu wirken. Man möchte nach Ende der Vorstellung noch gerne sitzen bleiben um zu erfahren wie es weitergeht.
Aber wie das mitgeführte Navi auf der Bühne schon sagt: „Sie haben ihr Ziel erreicht“ (Fischamend/ les
Mit exakter Spielfreude verkörpern „BlöZinger“ u.a. Zwerge und Riesen, Hexen und Feen, Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und den Wolf. Und das nicht ganz so, wie sie einem aus der Literatur bekannt sind.
Mit „Und wenn sie nicht gestorben sind …“ gelingt BlöZinger ein respektabler Qualitäts-Sprung. Ein mit absurder Komik phantasievoll versponnenes Märchen-Kabarett über Männerschmerzen.
( Peter Blau / kabarett.at)
Penzinger und Blöchl sind alle Figuren und marschieren in blendend gespielter „Weißer Clown und dummer August“-Tradition. Wo der Schmäh nicht fein einsickert, dort werden alte Beziehungsgeschichten mit dem Holzhammer verdaut („Der Irak wurde öfter angegriffen als die eigene Frau“). Und wenn der Zwerg nicht spurt, dann „muss das Schneewittchen morgen für einen weniger aufdecken“. Die beiden haben gesellschaftliche Angsttriebe zu einem schrillen Strauß gebunden, mit dem man seinen Spaß hat.
(Peter Grubmüller / Oberösterreichische Nachrichten)
…weil die BlöZinger zur seltenen Spezies der liebevollen Kabarettisten zählen, wobei Seitenhiebe auf politische, soziale und wirtschaftliche sowie menschliche Schwächen nicht fehlen.
Mit Gestik und Mimik bringen sie alle Figuren und deren besonderheiten zum Leben. Und ohne jegliche Requisiten befinden sich vom i-Phone bis zum gewaltigen Werkzeug des Riesen alle wichtigen Utensilien nahezu greifbar auf der Bühne. ( Eva Hammer / Neues Volksblatt)
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